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M&A Glossar


Cash Flow
Zahlungswirksamer Saldo aus Mittelzufluss und -abfluss.

 

Cash free/debt free
Die Betrachtung eines Unternehmens frei von liquiden Mitteln und zinstragenden Verbindlichkeiten


Due Diligence
Detaillierte Prüfung und Bewertung eines potentiellen Beteiligungsunternehmens als Grundlage für die Investitionsentscheidung.


Dynamischer Verschuldungsgrad
Nettoverschuldung im Verhältnis zum freien Cash Flow.


EBIT
"Earnings Before Interest and Taxes", operatives Betriebsergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern. Dient zur Ertragsbewertung auf schuldenfreier Basis.


EBITDA
Die Bezeichnung EBITDA steht für Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortisation und bezeichnet das operative Ergebnis vor Zinsen, Ertragssteuern, Abschreibungen und Zuschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte.


Finanzinvestor
Ein Finanzinvestor zeichnet sich durch seine rein finanzorientierte Veranlagungsweise im Beteiligungskapitalbereich aus. Er ist damit für den Unternehmer eine kalkulierbare Größe, da sein Ziel von vornherein eindeutig offen liegt: möglichst hohe Rendite. Beim Finanzinvestment sind die laufenden Erträge aus dem Investitionsobjekt oder die erwarteten Wertsteigerungsgewinne bei einer späteren Wiederveräußerung des ganzen oder von Teilen des Investitionsobjektes Hauptanlagemotivation. Bezieht sich das Investment auf Unternehmensanteile, so spricht man von einer Finanzbeteiligung.


Freier Cash Flow
Cash Flows aus laufender Geschäftstätigkeit abzüglich Erhaltungs- und Ersatzinvestitionen.


Leveraged Buy Out Methode
Leveraged Buy Out (LBO) bedeutet: Kauf eines Unternehmens durch ein neues für diesen Zweck gegründetes Unternehmen, wobei ein wesentlicher Teil des Kaufpreises fremdfinanziert wird. Durch die Fremdfinanzierung wird die Eigenkapitalverzinsung entsprechend gehebelt (Leverage Effekt).


Letter of Intent (LOI)
Der Letter of Intent (LOI) ist eine je nach Ausgestaltung mehr oder wengier unverbindliche Absichtserklärung zwischen zwei oder mehreren Vertragspartnern, in dem die Vertragsparteien bestätigen, dass sie in Verhandlungen über einen Vertragsabschluss stehen. Der LOI beschreibt wesentliche Parameter und Konditionen der beabsichtigten Transaktion und bildet in der Regel die Grundlage für den anschließenden Vertrag.


Mezzaninkapital
Finanzierungsmittel, die die Finanzierungslücke zwischen Fremd- und Eigenkapital in der Kapitalstruktur füllen und sowohl Eigen- als auch Fremdkapitalcharakter haben.


Mergers & Acquisitions (M&A)
Das Geschäft des Unternehmenskaufes, -verkaufes und -fusionen.


MBI (Management-Buy-In)
Übernahme eines Unternehmens durch ein externes Management.


MBO (Management-Buy-Out)
Übernahme eines Unternehmens durch das bereits existierende Management.


Multiplikatormethode
Die Multiplikatormethode ist eine bewährte Methode zur Schätzung des Unternehmenswertes, bei der man branchenübliche Faktoren mit dem nachhaltigen EBIT oder EBITDA multipliziert.


Multiples
Multiples sind beliebte erste Indikatoren für Unternehmensbewertungen. Dazu werden üblicherweise finanzielle Unternehmenskennzahlen wie EBIT, EBITDA oder Cash-Flows herangezogen.


Private Equity
Private Equity bedeutet die außerbörsliche Bereitstellung von Eigenkapital zum Kauf von. Das Konzept Private Equity ist eine Beteiligung auf Zeit, da der Finanzinvestor den Großteil seines Gewinns aus der späteren Veräußerung der Kapitalbeteiligung erzielt.


ROI (Return on Investment)
Der Begriff Return on Investment (deutsch Kapitalverzinsung oder Kapitalrendite, kurz ROI) bezeichnet ein Modell zur Messung der Rendite des eingesetzten Kapitals.


Strategischer Käufer
Strategische Käufer sind Unternehmer oder Unternehmen die eine Verstärkung ihrer eigenen Aktivitäten suchen. Sie kommen meist aus einer ähnlichen Branche, aus der vor- oder nachgelagerten Produktionsstufe, aus dem Inland oder Ausland. Die Motive eines Unternehmenserwerbes sind vielfältig: Verbesserung der Marktposition, Produkterweiterung, Nutzung eines guten Vertriebsnetzes etc.


SWOT-Analyse
Die SWOT-Analyse (engl. Akronym für Strengths (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Gefahren) wird im Bereich der Betriebswirtschaft in Deutschland häufig übersetzt mit „Analyse der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken.


Venture Capital
Haftendes Eigenkapital (auch Risiko- oder Wagniskapital), das in der Regel zusammen mit unternehmerischer Beratung des Kapitalgebers zur Verfügung gestellt wird. Venture Capital ist eine spezielle Form von Beteiligungskapital (Private Equity).


Vergleichsverfahren
Die vergleichende Bewertung eines Unternehmens ist eine Variante der Multiplikatormethode, bei der anhand von börsennotierten Unternehmen oder Unternehmenskäufen in der Branche des zu bewertenden Unternehmens die Multiplikatoren zwischen Unternehmenswert und bestimmten Ertragsmaßzahlen ermittelt werden.

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